Bundesjugendballett John Neumeier

9., 10. und 11. April

9., 10. und 11. April

Das Bundesjugendballett steht für Neugier, Offenheit und die Kraft des Tanzes, Menschen überall zu erreichen. 2011 von John Neumeier gegründet und in Hamburg beheimatet, vereint die Compagnie acht internationale Tanztalente im Alter von 18 bis 23 Jahren, die ihre professionelle Ausbildung bereits abgeschlossen haben. Die künstlerische und pädagogische Leitung liegt bei Kevin Haigen.

Als Ensemble ohne feste Spielstätte sucht das Bundesjugendballett bewusst den Weg aus dem klassischen Theaterraum heraus. Mit grosser Leidenschaft bringt es Ballett an ungewöhnliche Orte und eröffnet neue Perspektiven auf diese Kunstform. Ob auf renommierten Theater- und Festivalbühnen, in Clubs, Schwimmbädern, Schulen, sozialen Einrichtungen oder an aussergewöhnlichen Orten wie dem Dach des Reichstags oder in einem Gefängnis: Tanz wird hier zum öffentlichen, sozialen und unmittelbaren Erlebnis.

Künstlerisch verbindet das Ensemble Werke der Ballettgeschichte mit zeitgenössischen Positionen. Es arbeitet mit Choreograf:innen unterschiedlicher Generationen und Stile zusammen und versteht sich auch als Plattform zur Förderung junger choreografischer Talente. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Tradition und Gegenwart – offen, beweglich und nah an den Menschen.

Wir bedanken uns herzlich bei Gabi Thorbecke für die grosse Unterstützung! 

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Das detaillierte Programm und die Links zur Anmeldung folgen.

Das Programm

Podiumsgespräch: John Neumeier und Albert Kriemler

19:30 Uhr, SQUARE Bühne 2.OG
Moderation: Tim Kramer

Zeitgenössischer Tanz trifft auf internationales Modedesign: John Neumeier, Gründer und Intendant des Bundesjugendballetts, trifft auf Albert Kriemler, Kreativdirektor des St.Galler Modehauses Akris. Die beiden verbindet eine jahrelange Arbeitsbeziehung und auch eine innige Freundschaft.

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht ihre künstlerische Zusammenarbeit, aber auch die Frage, wie Ausbildung und Förderung junger Talente Exzellenz ermöglicht. Man bekommt einen Einblick ins Bundesjugendballett als Ausbildungsstätte und Sprungbrett für junge Tänzer:innen.

Was können die unterschiedlichen Disziplinen voneinander lernen? Welche Rolle spielt die Bildung für künstlerische Innovation? Und wie wichtig ist der interdisziplinäre Austausch für das zukünftige Berufsleben? Diesen und weiteren Fragen gehen John Neumeier und Albert Kriemler unter der Leitung von SQUARE-Intendant Tim Kramer auf den Grund.

Anmeldung

Tanzperformance Bundesjugendballett

19:30 Uhr, SQUARE Atrium

 

Tickets

 

1. Akt  

Im ersten Akt zeigt das Bundesjugendballett unter anderem Choreografien ihres Gründers John Neumeier und ihres Ballettmeisters Raymond Hilbert. Zusammengestellt vom künstlerischen Leiter Kevin Haigen, entsteht daraus ein tänzerisches Mosaik, das die stilistische Bandbreite der jungen Compagnie präsentiert und zugleich mit den besonderen räumlichen Gegebenheiten des SQUARE in Interaktion tritt.

Wie bei allen Gastspielen des Bundesjugendballetts versteht sich die Progammauswahl auch als künstlerischer Kommentar zur jeweiligen Spielstätte: Für den Auftritt in St.Gallen thematisiert die Compagnie die Tradition der Textilindustrie in einem eigens entwickelten Stück, bei dessen Entstehung es sich von der Geschichte der Familie Kriemler sowie den architektonischen Besonderheiten der Universität inspirieren liess.

2. Akt: BJB Songbook

BJB Songbook – What We Call Growing Up widmet sich den Themen des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung in einer sich stetig wandelnden Welt. Das künstlerische Konzept stammt von Kevin Haigen, das musikalische Konzept entwickelte Aike Errenst. Gemeinsam mit verschiedenen Gastchoreograf:innen erschufen sie ein Werk, das den Dialog zwischen Bewegung und Klang, zwischen innerer Stimme und künstlerischem Ausdruck in den Mittelpunkt stellt. Die Texte der ehemaligen Bundesjugendballett-Tänzerin Charlotte Larzelere fügen dem Stück eine literarische Ebene hinzu: Sie verleihen den Gedanken, Zweifeln und Hoffnungen einer jungen Generation poetische Gestalt.

Die ausgewählten Songs stammen von prägenden Singer-Songwriter:innen des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihre Texte sind exemplarisch für die Fragen, Sehnsüchte und Konflikte junger Menschen: Sie erzählen von Liebe und Verlust, von Aufbruch, Identität und der Suche nach Zugehörigkeit. Das Ergebnis ist eine berührende Collage aus Tanz, Livemusik und Sprache: ein musikalisch-tänzerisches Tagebuch über das Erwachsenwerden, über das, was uns prägt, und über das, was wir hinter uns lassen, um weiterzugehen.

Tanzperformance Bundesjugendballett

19:30 Uhr, SQUARE Atrium

Tickets

 

1. Akt  

Im ersten Akt zeigt das Bundesjugendballett unter anderem Choreografien ihres Gründers John Neumeier und ihres Ballettmeisters Raymond Hilbert. Zusammengestellt vom künstlerischen Leiter Kevin Haigen, entsteht daraus ein tänzerisches Mosaik, das die stilistische Bandbreite der jungen Compagnie präsentiert und zugleich mit den besonderen räumlichen Gegebenheiten des SQUARE in Interaktion tritt.

Wie bei allen Gastspielen des Bundesjugendballetts versteht sich die Progammauswahl auch als künstlerischer Kommentar zur jeweiligen Spielstätte: Für den Auftritt in St.Gallen thematisiert die Compagnie die Tradition der Textilindustrie in einem eigens entwickelten Stück, bei dessen Entstehung es sich von der Geschichte der Familie Kriemler sowie den architektonischen Besonderheiten der Universität inspirieren liess.

2. Akt: BJB Songbook

BJB Songbook – What We Call Growing Up widmet sich den Themen des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung in einer sich stetig wandelnden Welt. Das künstlerische Konzept stammt von Kevin Haigen, das musikalische Konzept entwickelte Aike Errenst. Gemeinsam mit verschiedenen Gastchoreograf:innen erschufen sie ein Werk, das den Dialog zwischen Bewegung und Klang, zwischen innerer Stimme und künstlerischem Ausdruck in den Mittelpunkt stellt. Die Texte der ehemaligen Bundesjugendballett-Tänzerin Charlotte Larzelere fügen dem Stück eine literarische Ebene hinzu: Sie verleihen den Gedanken, Zweifeln und Hoffnungen einer jungen Generation poetische Gestalt.

Die ausgewählten Songs stammen von prägenden Singer-Songwriter:innen des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihre Texte sind exemplarisch für die Fragen, Sehnsüchte und Konflikte junger Menschen: Sie erzählen von Liebe und Verlust, von Aufbruch, Identität und der Suche nach Zugehörigkeit. Das Ergebnis ist eine berührende Collage aus Tanz, Livemusik und Sprache: ein musikalisch-tänzerisches Tagebuch über das Erwachsenwerden, über das, was uns prägt, und über das, was wir hinter uns lassen, um weiterzugehen.

Link zu Anmeldung folgt.

Bilder: Kiran West

Vergangene Aufführungen:

Oleanna – Ein Machtspiel

20., 21., 26. und 27. November 2025

Oleanna – Ein Machtspiel

20., 21., 26. und 27. November 2025

Die Studentin Carol sucht Unterstützung bei ihrem Professor John. Sie versteht sein Buch nicht – und er kann ihre Probleme nicht nachvollziehen. Dennoch bietet er ihr Hilfe an, weil er sie sympathisch findet. Die Machtverhältnisse scheinen klar verteilt: Auf der einen Seite der erfolgreiche Mann, kurz vor der Berufung zum Professor auf Lebenszeit und mitten im Kauf eines neuen Hauses; auf der anderen Seite die schüchterne, aber fleissige Studentin, die sich in der Sprache der Wissenschaft nicht zurechtfindet.

Das Gespräch beginnt distanziert, wird jedoch zunehmend intensiver. Die beiden diskutieren über das Wesen von Verständnis und Urteilsvermögen in der Gesellschaft – und über ihr eigenes Selbstbild sowie ihren Platz darin. Es scheint, als hätten sie einen Zugang zueinander gefunden. Doch dieser Schein trügt: Carol hat John wegen seines Verhaltens bei der Berufungskommission gemeldet. Das klärende Gespräch wird zum verbalen Zweikampf, in dem jedes Wort seziert und jede Bewegung interpretiert wird.

David Mamets Stück, 1992 uraufgeführt, hat nichts an Brisanz verloren. Im Gegenteil: In Zeiten, in denen Machtverhältnisse in Bildungseinrichtungen, Fragen der Cancel Culture und die Rolle von Sprache diskutiert werden, ist Oleanna aktueller denn je.

Von und mit Wendy Michelle Güntensperger (Schauspiel), Tim Kramer (Schauspiel) und Melanie Oşan (Regie und Dramaturgie). In Zusammenarbeit mit dem Theater Liechtenstein. 

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