Das grosse Fressen (La grande bouffe) ist eine provokante, bitterböse Satire über Masslosigkeit, Genuss und Selbstzerstörung. Vier wohlhabende Freunde ziehen sich zurück, um sich hemmungslos dem Essen, Trinken und Vergnügen hinzugeben – ein exzessives Fest, das schnell groteske Züge annimmt. Der Film gilt bis heute als radikale Abrechnung mit Konsum, Bürgertum und gesellschaftlichen Tabus.
Im Anschluss diskutieren wir darüber mit Marquis de Sade-Experten Michael Pfister. In Zusammenarbeit mit dem Studierendenverein Philosophy Club St.Gallen.